süchtig & uninteressant.
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   4.02.17 02:29
    Natürlich umging ic

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Wie geht's dir?

Ich frage mich, warum es keine Person gibt, die mich fragt, wie es mir geht. Ich mein nicht diese Leute, die du flüchtig kennst und dann auf der Straße triffst und dir ein plumpes "Hey, wie geht's?" entgegenschmeißen, ich mein Leute, Freunde, Partner, irgendwer, der sich um mich Gedanken und Sorgen macht und wirklich wissen will, wie es mir geht, ob es mir geht.
Aber das wurde ich schon monatelang nicht mehr gefragt.. aber was wundert's mich? Ich bin selbst Schuld, wenn ich mich derartig von anderen distanziere und einen auf kalt tue.
Aber es tut trotzdem so weh.. es soll sich einfach mal einer um mich kümmern...
19.8.09 21:52


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surprise, surprise!

Wen wundert's, mir geht's immernoch tierisch beschissen. Obwohl sich meine Noten gebessert haben und obwohl ich jetzt Kohle verdiene und damit ganz viel Alkohol und Kippen kaufen kann, wuhu! und obwohl ich gerade Sommerferien haben und obwohl ich sogar eine kleine Liasion mit meinem Ex hab - trotzdem bin ich irgendwie am Arsch. Ich fühl mich einfach scheiße und ich überleg mir, wie schön doch das Leben / Unleben, Nicht-Leben, was auch immer / wäre, wenn ich tot wäre, hmh!

Oh man. Ich könnt durchdrehen. Gott, ich will ne Zigarette. Oder was trinken, aber muss morgen arbeiten, also durchhalten, durchhalten.. blaaaa.

28.7.09 20:59


Ich hab keine Lust mehr.

Ehrlich, ich hab die Nase voll, ich will nicht mehr, kein Bock mehr.
Worauf? Auf alles. Und eigentlich müsste es mich erschrecken, dass ich mal wieder an diesem Punkt angelangt bin. Tut es aber nicht. Es ist mir egal. Es ist mir wirklich egal. Ich hab keinen Bock mehr auf diese beschissenen Gefühle. Ich kann nicht mal vernünftig mit meinen Freundinnen reden, weil mich jedes einziges Wort während unserer Gespräche daran erinnert, dass er nicht da ist und ich ihn gottverdammtnochmal vermisse. Ich kann das nicht mehr. Ich habe fertig. Ich hab genug, jetzt könnt ihr bitte damit aufhörn, ich mag nicht mehr.

.....
Und trotzdem wache ich jeden Morgen wieder und wieder und wieder auf und ich wanke todmüde zum Badezimmer und guck gar nicht mehr in den Spiegel, weil ich das Spiegelbild hasse, weil ich hasse, was ich da sehe und dann geh ich raus und fühl mich scheiße und hasse einfach alles und will nicht raus und will nicht gesehen werden und will nicht reden, gar nichts. Und dann komm ich in die Schule und dann redet die eine über ihr Date und die andere über ihren neuen Freund.. hoho, natürlich will ich mich mit ihnen treffe und ihre Partner kennen lernen, sicher, sicher. Erschlagt mich bitte.

Ich halt das nicht aus. Im letzten Jahr ging's mir so gut, so fantastisch, alles lief toll und.. dieses Jahr.. ist einfach nur total beschissen. Ich bin so depressiv, dass ich nichts mehr hinkrieg, nichts mehr. Ich kann mich einfach nicht zum Lernen aufraffen, geht nicht. Und jetzt hab ich ne 5 und ne 3+ geschrieben. Fantastisch, toll. Egal, wenn das so weiter geht, dann erledigt sich das mit dem Umbringen von allein. Ich verhungere einfach in der Gosse, oder so.

....
3 Monate und 16 Tage sind wir schon getrennt. Und ich liebe ihn immernoch. Ich liebe ihn immernoch. Und er mich nicht. Und er mich nicht. Ich wusste nicht, dass das so schrecklich sein kann. Ich mag nicht mehr. Es soll aufhören..

3.4.09 15:05


Nach Hause.

Und du dann langsam zur Rolltreppe humpelst, weil du langsam zum Krüppel mutierst, ängstlich das Bein mit deno ffenen Schnürsenkeln hebst, um ja nicht zwischen die Zähne der Stufen zu kommen, du das leicht belegte, dreckige Gummi der Rolltruppe mit der Rechten festkrallst und versuchst möglich cool und gelassen zu wirken und peinlichst genau darauf achtest, oben nicht doch noch festzuklemmen, oder zu stolpern, oder sonst irgendwie lächerlich zu erscheinen und dann den weiten, fleckig-grauen, orangen-aprikot-pinken Boden überquerst, pardon, überhumpelst und dabei wohl viel lächerlcih aussiehst, als du es durch etwaige Stolper tun würdest und dann, dann erreichst die Treppe in den Abgrund, nein, in die Höhe, die anders als in den Geschichten dunkel ist, stockdunkel, während in deinem Rücken Neonlampen leuchten und allen Gesichtern einen verzerrten, aufgeschreckten, ob des aufdeckenden und durchdringenden Scheins, Ausdruck geben und die kalte Luft durch deine Kleidung fährt, in den Hals rein, die Ärmel hoch und du auf dem ganzen Körper eine Gänsehaut kriegst und du am Rand deines winzigkleinen Horizontes die dunklen, in der Nacht beinahe schwarzen Äste der kahlen Bäume siehst und du dann immer weiter höher steigst und langsam die orangeglühenden Lichtbälle auftauchen - glühend? Nein, sie glühen nicht wirklich, sie scheinen, nicht durchdringend, durchbrochen, aber scheinen stark genug um dir ins Auge zu springen, und du dann über das klapprige Eisenbrett gehst, das durch die Gummi-Fußbetätigung ersetzt wurde und du die Hand um den "Gurt" deiner Umhängetasche legst, rau und gleichzeitig glatt und kurz vorher noch über das kalte Leder deiner Jackes streifst und dich dann schnell festklammerst, festklammerst, weil es hart wird - du humpelst über den 50 Meter langen Bürgersteig, du spürst die Kopfsteinpflaster noch durch die dicke Sohle deiner Springerstiefel und du kannst dir schon prima vorstellen, wie dein Gesicht ganz weiß - noch weißer als sonst, was recht schwierig ist, weil du schon hart an der Grenze bist, da du ja auch alles versuchst, um im Sommer nicht zu viel in der Sonne zu verbringen und nur einen Hauch Farbe zu kriegen, wobei, wobei heute hast du eh Fieber und deine Wangen glühen rot und dein Kopf fühlst sich so an, als wäre er wie ein Dickmann oder ein Marshmallow, obwohl du das nicht so genau weißt, in der Mikrowelle angeschwollen und du könntest wegen dem ganzen Schaumstoff der deinen Schädel ausfüllt partout nicht denken - wird, wegen der Anstrengung, denn ja, es tut weh, dieser verdammte Fuß tut weh und du hinkst wie blöde, aber du hast es ja nicht eilig, nicht so eilig wie heut Morgen, als es zur Schule ging, also lässt du dir Zeit und gehst das ganze gemütlich an und versuchst wieder möglichst gelassen zu sein und so zu tun, als wären die Schmerzen und das Gehumpel etwas völlig normales und dir würd gar nichts weh tun, du humpelst halt gern mal rum und dann, dann tönt ein trauriges Lied aus deinem Mp3-Player und du bekommst endlich mal Zeit in dieser atemknappen Gesellschaft von heute dich endlich, endlich mal umzuschauen, doch bevor das geht, pulsiert etwas hartnäckig an deinem Bewusstsein und du blinzelst und guckst und merkst, dass es eine orange Ampel in der Ferne ist, die ständig wegen Kindern und Fahrrädern blinkt und du, du bist ganz kurz aus deinen Gedanken gerissen und kannst einen Moment aufhören, daran zu denken, doch dann lässt du deinen Blick wandern und guckst in den Himmel und du siehst die Sterne - Sterne! - und du freust dich, denn in dieser Großstadt sieht man wenn's hochkommt alle zwei Jahre Sterne am Himmel und du freust dich und gleichzeitig ist es so ironisch, weil die Sterne, deine geliebten Sterne gerade jetzt scheinen, jetzt wo.. es dir nicht so gut geht und du humpelst und sie dich fast verhöhnen zu scheinen, was sie aber nicht tun, weil sie Sterne sind, große Gasansammelungen, die können gar nicht höhnen, das weißt du, aber dennoch, dennoch und du gehst weiter und siehst eine müde Frau allein mit einem kleinen, schwarzen Jungen in einer fast leeren Pizzeria sitzen und fast direkt daneben ist ein Kiosk, hell erleuchtet, mit viel bunten Farben und ein älterer Mann mit Kölsch sitzt drin und neben ihm steht ein junger Erwachsener, mit gegelten Haaren und Brillen und gerade fuhr ein Auto an dir vorbei, glaubst fu, du hast es aber gar nicht bemerkt, weil du Autos nur selten bemerkst und dann kommt ein Mann auf einem Fahrrad mit Anhänger und in dem ist ein Bierkasten mit leeren Flaschen und dahinter eine blonde, müde Frau auf einem Fahrrad und ihr ist kalt und du gehst weiter und guckst hoch und siehst die ganzen Fenster, in vielen verschiedenen Farben, blau, orange, rot, grün und manche blinken, wegen dem Fernsehprogramm und du gehst weiter und der Hundehaufen von vor 3 Wochen liegt immernoch da und du erinnerst dich so gut, weil das so ein ganz ekliger war, aber daran willst du auch gar nicht mehr groß denken dann musst du über die Straße und guckst, guckst, aber niemand ist mehr zu sehen, du bist ganz alleine und dann stehst du inmitten dieser breiten Straße, auf dem breiten Platz, wenn du die drei Einmündungen zu Höfen mitzählst und es wirkt so riesig und groß und leer und du bist in dessen Mitte und ganz allein und du nimmst die Kopfhörer kurz ab und lauchst, aber kannst nichts hören außer der Musik aus den Kopfhörern und deinen Schritten und du gehst weiter, über den Bürgersteig, der ganz uneben siehst und da steht der Express-Automat und jemand hat gestanden und da ist das Schild, das vor Überflutung warnt und du hast Angst, dass dein Keller mal im Wasser liegt und dann das Fahrrad, mit dem du eh nie fährst, kaputt gehst und in den Augenwinkeln sind da noch die Zugschienen, beschienen von einer orangenen Lampe und die kahlen Äste unterstreichen den traurigen Anblick und da ist da schon die Tür und die Treppen und alles heruntergekommen und kaputt und der Zettel mit der Kleidersammlung und du suchst deine großen Taschen ab, wühlst, findest eine Batterie, ein Bonbonpapier und dann die harten, kühlen Schlüßel und steckst ihn rein und alles sieht so verwahrlost und heruntergekommen aus und du wartest auf den Aufzug und der Knopf leuchtet rot und dann geht natürlich das Licht aus und du findest im Dunkeln den Lichtschalter natürlich nicht und dann taucht vor deinem Auge etwas rotes, schnelles auf und du kriegst Angst, dass es Feuer, oder sonstwas anderes, gruseliges sein könnte, aber dann merkst du, dass es nur die Spiegelung des Knopfes im Gestell deiner Brille ist, aber du kriegst trotzdem Angst im Dunkeln, Angst, dass wer kommt und du nimmst die Hörer ab, hörst noch wie der Sänger laut singt und dann geht schon die Aufzugtür auf, das schlmimste, denn die Wänden sind zerkratzt, Hakenkreuze sind eingeritzt und du wunderst dich deswegen, weil hier eigentlich nur Ausländer wohnen und du niemanden kennst, der so einer sein könnt und alles ist beschmiert und dreckig und meistens riecht's nach Pisse und du drückst auf die 6 und du merkst, dass du auf's Klo musst und presst deine Schenkel zusammen und hoffst, dass du schnell oben bist und zuhause spürst du das verhältnismäßig warme Holz deiner Haustür unter deinen Fingern und bist erleichtert, weil es beruhigend ist und schnell ziehst du die Schnürsenkel locker und ziehst sie aus und rennst schnell auf Klo, während deine Eltern gleichzeitig fragen, warum es so spät ist, aber dabei ist doch nichts und du sitzt auf der Toilette und starrst - wie immer - einfach in die Leere, tust nichts und weißt, weißt, weißt. Das ist das Leben. Und du weißt, weißt, weißt, weißt, weißt - er fährt nach Prag und du bist da am Sonntag und du, du, du du, du, du bist allein.
19.3.09 21:37


Ich glaub es hakt!

Rückenschmerzen sind wieder einigermaßen okay, da ich sie mit Tabletten betäube (heut morgen schon 3 Stück, 3!), und dann fangen in Sport natürlich diese Knieschmerzen wieder an (oh, und die Sache mit den Schienbeinen natürlich auch wieder, klar, ohne geht's nicht!) und jetzt musste ich mich mit Fußschmerzen nach Hause quälen, argh!

Das kann doch nicht wahr sein. Irgendjemand will mich ganz gehörig verarschen und ich finde es gar nicht gut. >_<

16.3.09 16:36


Drogenparty!

Ich bin total zugedröhnt.

Ich weiß jetzt, warum mein Fahrlehrer gesagt hat, dass man nicht unter Medikamenten, speziell Schmerzmitteln.. oh.. gott.. dings.. fahren soll.te.

Und das erklärts, warum ich in der Spanischklausur weas ganz ansdres als die andren geschrieben habe.

Oh GHott. Das haut rein. Scheiße.

So wie.. auf Wolken, du bist da.. und.. die Wolke sind so wattebäuschig.. oh weia..

np: david guetta - love is gone

drogenparty!

O__o

13.3.09 13:51


Mein Körper zerfällt.

Es ist bitter, aber ich kann es nicht verleugnen. Mein Körper verfällt. Ich war schon immer der Meinung, auch wenn es sehr harsch und menschenfeindlich klingen muss, dass der Mensch irgendwann einen Zeitpunkt erreicht, ab dem er "überfällig" wird. Eine Art Verfallsdatum. Nur der modernen Medizin können wir es verdanken, dass wir unsere Körper über dieses Datum konservieren müssen. Ich möchte älteren Leute wirklich nicht ihre Existenz absprechen - jeder Mensch hat ein Recht auf Existenz. Bloß ist es nur nicht verwunderlich, dass solche "überfälligen" Menschen uhm.. Verschleißerscheinungen zeigen? Oder so. Ihr wisst ja. Die ganzen Krankheiten, die Abnahme der Leistungsfähigkeit, pi pa po.
Und jetzt. Es ist lächerlich. Meine Konzentration nimmt stetig ab, ich hab Knieschmerzen, Kopfschmerzen, jetzt auch noch starke Rückenschmerzen, die mich fast um den Verstand bringen und.. andere Kleinigen, von denen es mir viel zu peinlich ist, zu erzählen, zu privat. (Zusatz: Von meinem geistigen Zustand gar nicht zu sprechen.)
Mein Körper verfällt. Ich habe meinen Zenit überschritten. Er rottet vor sich und ich presse weiter und weiter Medikamente in ihn herein, um einen Moment länger hier sein zu können.
Es ist so lächerlich, es ist so bitter, ich zähle gerade mal 17 Lenze und gehör schon auf den Komposthaufen. Es macht mich traurig, ich bin verzweifelt. Ich dachte nicht, dass es auf diese Art enden würde. Ich dachte nicht, dass ich schon so früh vor mich hin- und schließlich wegrotten würde. Es ist so lächerlich - aber irgendwie passend. Ich habe Angst vor dem was kommt.
12.3.09 17:35


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